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Samstag, März 14, 2009

Wrongfully, I rested

Kennen Sie das? Man nimmt sich vor, mit Rücksicht aufs Gemüt (die Emotionen danach und so), nicht schwach zu werden. Plant so, das könnte, wenn überhaupt, Sex zum Abgewöhnen werden und dann am Ende wird es doch nach Maßgabe recht guter Sex. Ätzend,wa?

Danach kommt wieder alles, worüber man sich die letzten 2 Wochen
Monate hinweg zu sein geglaubt hatte in den Kopf. Man liegt da und ist traurig, lässt die ein oder andere Träne auf sein Kissen, sein Bett kullern und weiß genau, das hätte jetzt nicht sein müssen, das mit ihm. Irgendwie bereut, nicht so richtig, aber doch auf eine Art. Abhängigkeit ist schlimm, so eine sexuell-emotionale ganz ungesund. Geben Sie da ja Acht.

Mehr (also eigentlich eher gar keine) Standhaftigkeit beim nächsten Mal. Verdammt, verdammt, das muss doch irgendwie machbar sein. Gibt es Handbücher: "Sex zum Abgewöhnen", "Mit diesen 15 Tipps vergeht ihnen garantiert die Lust auf Sex" so etwas halt?

Sonntag, Januar 04, 2009

Look at me,

"Look at me,
I confess,
I saw you walking down the street,
I could not control my skinny self,
I would like to take you"

Vorbereitungen für einen Umzug befördern manchmal ganz witzige Dinge zu Tage. Beispielsweise Abbildungen, die einen als Teenager sehr erregten. Irgendwie ist mir nicht mehr ganz klar, was genau ich nun so attraktiv daran fand, aber aus rein nostalgisch-emotionalen Motiven füge ich sie dem Sammelgebiet Jugendsünden hinzu.

Okay, darf ich vorstellen: Der Mann aus der Kuros-Werbung (ja, geneigter Leser, epochenmäßig bewegen wir uns tatsächlich in der Zeit der Gabriella Sabatini-Parfums [unvorteilhafte Bemerkung, erlaubt sie doch Rückschlüsse auf mein Alter]). Heute, selbst mit wohlwollendem Blick ist der Typ ja nur gutgebaut... Wobei, die Stirn ist heiß. Seit Episode 3 finde ich gefallen an Stirnen.


Das hier ist der Mann aus der Nightflight-Werbung. Auch heute noch ziemlich genial, weil das farblich so lecker aussieht. Doch, ja, das würde ich mir durchaus noch aufhängen. An den lasse ich nix.
So, und das ist der Typ aus der Canon-Werbung Anno 2000, schätze ich. Stammt aus nem Ansett-Bordmagazin und ich mochte die Ader aufm Oberarm und das Kinn. Woah, ein Grund, Männer zu mögen, ist ganz klar, dass Männer so erotische Gesichtsbehaarung entwickeln. Ja, auch der Nippel ist süß, stimmt :-P

Mittwoch, Oktober 11, 2006

Objektsexualität

Als ich in Brüssel war, kam ich mit Madlen zufällig auf "objektophile" Leute zu sprechen. Da uns das beide sehr faszinierte (immerhin für uns kein alltägliches Konzept, nen Fetisch haben kann jeder, aber Objekte personengleich und körperlich zu lieben, ist doch etwas anderes), hier muss ich einfach mal noch festhalten, was mir seit dem untergekommen ist.

Cuando estaba en Brussels hablé con mi amiga Madlen sobre gente que aman objetos. Porque esta idea parece muy interesante (calquier puede tener un fetichismo, pero amar a objetos como los serrían personas es algo diferente que no encontramos todos los días). Aquí hay algunos textos y documentos que encontré.

1. Guide to Sex WITH cars
Sehr praktisches und kurzweiliges Dokument, das erklärt, wie man (vorausgesetzt man hat die biologischen Merkmale eines Mannes) mit einem Auto Sex haben kann. Der Anleitung nach, muss man den Auspuff dafür, naja, sagen wir: modifizieren. Im Moment ist mir nicht klar, warum es nur Handreichungen für Männer gibt. Ich meine, für Frauen könnte es, günstige Anbringung des Schalthebels mal vorausgesetzt, doch so viel bequemer im Inneren sein. Vielleicht arbeitet aber auch schon jemand an dieser Umsetzung oder Frauen lieben andere Objekte als Autos.
Beim Lesen habe ich mich auch gefragt, ob ich möglicherweise fahrradliebend bin. So genau darüber nachgedacht habe ich zwar noch nicht, aber es passiert schon öfter das ich Fahrräder als "heiß" oder sexy tituliere. Mir will aber keine geeignete Stelle einfallen, an welcher ich mit meinem Rad intim werden könnte ohne mich ernsthaft zu verletzen...

Un documento muy practico y divertido que explique (a hombres) como es posible realizar la vida sexual con un coche. Lo muestra como se debe que modificar el tubo de escape para que no herirse en algo parte. Francamente no entiendo porque solo hay una instrucción para hombres. Creo que serría mas comodo realizar el sexo con un coche como mujer, puede ser intimo dentro el coche cuando la palanca de mando esta en un lugar practico. Puede ser que alguien ya trabaja en una adapción o las mujeres no aman coches pero otros objetos.
Cuando estaba leyendo el texto me preguntó que serría posible que amo bicicletas. Pasa muchas veces que dice "sexy" o "caliente" cuando vio un bici muy especial. Usaba mucho tiempo piensando si hay una parte para ser intimo con mi bici sin herir me...

2. @ www.objektophilia.de
lese ich, dass der Objektliebende mit seinem Gegenstand in Verbindung über Kommunikation steht. Beide unterhalten eine Sprache. Sind es erste Züge von Objektsexualität, wenn man das Geräusch breiter Reifen erotisch Findet, so wie menschliches Liebesgeflüster? Auf der selben Seite steht auch, dass man eine gemeinsame Sprache entwickelt; PC-Liebende über Bits und Bytes, instrumentenliebende Musiker über die Sprache der Noten usw. Wie funktioniert das aber bei technischen Gegenständen/Konstruktionen wie Dampflocks, Autos, Fahrräder und Motorräder? Ist die Sprache dann die Betriebsanleitung? *unschlüssig* Ich sollte nochmal mein interkulturelles Wissen anwenden, vielleicht finde ich noch etwas heraus.

leyo que hay un meccanismo de communicación entre la persona y el objeto. Hay una lengua. Son los primeros pasos del sexualidad objetivo cuando me gusta escuchar al ruido de neumáticos gordos en la misma manera que me gusta escuchar al textos eróticos que alguien esta leyendo? Leimos en la misma pagina que gente que aman su ordenador hablan con "le" sobre la lenguaje de Bits and Bytes y que músicos hablan sobre las notas con sus objetos. Pero como lo se realizan con cosas como locomotivas, coches, bicicletas o motocicletas? Es la lenguaje la instrucción del uso? No sé, pero voy a evaluar otra vez usando mis competencias interculturales.

3. Objektorientierte Liebe ist gesellschaftskonform/ amar cosas no es algo raro
Mit meinem geschärften Blick ging ich jetzt durch die Straßen unterschiedlicher Städte.
Ja, der Austausch von Zärtlichkeiten, das Titulieren und Kommunzieren mit Gegenständen ist ganz normal. Egal, ob es sich um einen Streit handelt: Pc-Nutzer die ihren Computer anschreien, boxen oder treten oder ob es um das hingebungsvolle Polieren und Putzen von Autos oder Motorrädern geht, zärtlich objektliebend darf man sein. Mehr bekommt man ja auch bei Mensch-Mensch-Beziehungen nur selten zu sehen, für "mehr" zieht man sich halt in die Garage, ehm, Wohnung, meinte ich, zurück.

Pasaba por las calles de diferentes ciudades. Y si, acariciarse con objetos es demasiodo normal. Da igual que es un conflicto donde usarios de ordenadores hablan con su PC o boxean la pobre máquina o es el cuidado cariñoso que muestran miles de conductores de coches y motocicletas todos los dias. La sociedad accepta el amor cariñoso entre ser humano y objeto. Y claro que no muestra más, tampoco en las relaciones entre dos humanos raras veces realizan más. Para hacer más se desaparece en el garaje, ehh, el apartamiento pienso ...

Kategorie: Fühlen

Montag, September 04, 2006

Wie es ist nicht schwul zu sein

Würde über mein Sexleben ein Artikel in der Wikipedia geführt, so stände darüber "This article is a stub. You can help by expanding it."

Es könnte sicher schlimmer sein, um kategorischen Nörglern gleich den Wind aus den Segeln zu nehmen. Es könnte aber auch besser sein. Nach jedem Orgasmus in letzter Zeit beschlichen mich Gedanken wie: das kannst du geiler haben, das kann man sicher anders machen, mit dem und dem würdest du gerne mal - und überhaupt, es wär nett, wenn hier mal richtig die Post abginge. (Mit meinen gesunkenen Ansprüchen wäre es für mich Grund zur Freude, würde mein Freund statt schweren Seufzern mal über schwere Eier klagen und sich nicht gleich bei der ersten Berührung panikartig wie eine Nacktschnecke zusammen ziehen...

Die Realität ist aber weitaus ernüchternder. Ich glaube fast, ich bin heute (sagen wir "jetzt")im asexuellen Zustand des modernen Menschen angekommen. Das Kuriosum ist, dass mich 90% der potentiell erreichbaren Leute nicht reizen. Neulich war ich auf nem lesbischwulen Straßenfest und außer den toleranten aber nicht zwangsläufig an Sex interessierten Punks (und meinem Freund, gleiche Interessenlage auch für ihn), war da nichts, was irgendwie anturnend gewesen wäre. Am Rande sei die Bemerkung gestattet, dass ich die Leiterin von ner lokalen Lesbeneinrichtung bis mir jemand steckte, dass sie ne Frau ist, total heiß fand. Sah halt wie'n süßer Typ aus. Sorry..

Daher habe ich überlegt, ob ich überhaupt schwul bin. Immerhin spricht eigentlich nicht viel für mein Schwulsein: ich dusche, rasiere und pflege mich wie jeder Durchschnittshetero (bei den heutigen Maßstäben liege ich wahrscheinlich schon an der Grenze zu ungepflegt), gehe halb sooft wie in der Men's Health empfohlen zu Friseur und kann mit einer Bohrmaschine umgehen, ohne mich lebensgefährlich zu verletzen. Ich meine, dass sind alles keine harten Fakten, aber außer dass ich (meistens? Irgendwie haben Frauen doch körperliche Aspekte, mit denen ich nicht klarkommen kann, an sich, möglicherweise stellen Lesben da eine Ausnahme dar - ich recherchiere noch) auf Männer stehe, habe ich inzwischen mehr Inkompatibilitäten als Gemeinsamkeiten mit Schwulen feststellen können. Wenn ich mich vergucke, dann grundsätzlich in das megatolerante Alphamännchen des Heteropaares das zum Straßenfest vorbeischaut oder in Punks nicht zu determinierender sexueller Ausrichtung (was ja nichts negatives bedeuten muss).

Ich will mich ja nicht beschweren, aber wo sind die gottverdammten Klubs, Vereine, Sticker, Halsbänder, Foren und Präventionsmaßnahmen für Leute wie mich? Warum muss alles immer rosarot oder bärig sein, was für Schwule ist? (Genauso gut könnte ich fragen: Warum muss alles was mit SM oder Latex, Lack und Kunstleder zu tun hat, bei Gothic Music oder ebensolchen Klubs stattfinden?)

Ein kleiner Trost ist ja, dass 3 von 3 Schwulen meines Bekanntenkreises auch so drauf sind (wir also nur noch 2 weitere Leute für unseren eigenen Verein zum Betreiben von Ausgrenzung benötigen) und der Anfang für den Wiki-Artikel jetzt gemacht ist. Und mal ehrlich, ich kenne keinen Stub, der so ausführlich ist...

Kategorie: Wie es ist

Dienstag, August 15, 2006

Für meinen nächsten Film | Para mi próxima pelicula

Soeben habe ich eine E-Mail erhalten, in der ich mich bei Interesse als Model vorstellen kann.

wir sind eine internationale agentur und arbeiten im bereich foto, film.

bei interesse kannst du dich gern persönlich bei uns vorstellen.
unsere studios befinden sich in der haferkornstrasse 5 in leipzig.


Dachte ja, das wär verdammt guter Spam. Aber weit gefehlt, den Laden gibts wirklich. Aber riecht mir ja sehr nach preiswerter Pornoproduktion. Irgendwo habe ich darüber gelesen man "bekommt auch ein gutes tg". Ah ja... Aber für weitere Angebote, hier eine kleine (keinesfalls vollständige *gg*) Auswahl an Darstellern, die mir bei der ersten Produktion gerne animierend/inspirierend zur Seite stehen dürfen oder gerne auch mehr!

Roman Heart
Nick ?
Rafael Verga

Interessenten dürfen mir gerne per Email ein Angebot unterbreiten.
PS: Findet der Dreh mit den erwähnten Darstellern statt, wäre ich auch geneigt, auf ein Taschengeld zu verzichten. Hehe ...

Edición español

Hace un rato he recibido una mensaje en que se invitame a presentarme como modelo. En primer lugar he tratadola como SPAM. Pero el estudio (para hacer las fotos) de que se habla realmente existe y está muy cerca.

Bueno..Por que a me todo parece poco obscuro he decido poner una lista aquí donde muestro algunos actores para actuar juntos en la próxima producción.

Roman Heart
Nick ?
Rafael Verga

Si alguien quería hacer otra oferta podría enviarmela a mi correo electrónico.

PS: Si es posible actuar juntos con uno o todos de los actores de la lista seguramente iré a prescindir de mi sueldo... ;-)

Kategorie: Denken

Freitag, August 11, 2006

Die letzten Tage

Für alle geneigten Leser (die, die hier zufällig reingeraten sind, müssen sich halt langweilen). Zu den letzten Tagen (07.08. bis 11.08.).
Montag: Nach einem sinnlosen Wortgefecht mit David verfalle ich in Arbeitswut. Nach ca. 2h Nachsinnen fällt mir ein geeigneter Arbeitstitel für meine Hausarbeit ein. Ich reserviere und leihe Bücher aus der Bibliothek aus. Am Abend kommt Daniel vorbei, wir sehen uns "Spiel mir das Lied vom Tod" an. Entgegen meiner Befürchtung (ich dachte den Film zukennen) ist er ganz gut, wenn auch langatmig. Aber das unterstreicht doch geradezu das überflüssige Vorhanden sein von (filmischem/r) Raum und Zeit.

Dienstag: Ich begebe mich zu Recherchezwecken in die Geographie. Viele der Bücher klingen total vielversprechend, es stellt sich aber heraus, dass die Mehrzahl völlig ungeeignet ist. Ich kotze innerlich als ich feststelle, dass ein Buch sich ausschließlich mit Stuttgart beschäftigt, aber den überschwänglichen Titel "Sozialgeographie" (oder so) trägt. Kann man sowas nicht in den Untertitel schreiben? Kann man nicht? *rrrr*
Daniel ist irgendwie total merkwürdig drauf, ich halte es für sinnvoll ihn in die Bahn zu setzen. Ich fahre neben ihm & der Straßenbahn her, er guckt abwesend gerade aus. Ich gehe essen: meine Lieblingsessenfrau ist da. Die ist so toll, Kartoffeln und Gemüse satt. Missgünstige Leute würden jetzt wieder sagen ich hätte ihr geschmeichelt. Das stimmt aber nicht, wir mögen uns einfach.

Mittwoch: Ich verlasse das Haus um nach Leipzig zu fahren, es beginnt wie aus Eimern zu regnen. Ich nehme das mit meinem verbotenen Optimismus mal als besonders gutes Omen. Für den Abend eine verabredung mit Stefan (es besteht Aussicht auf mein Geschenk). Ich bekoche meine Oma und Mama. Dafür mache ich aus nichts (also Nudeln, Zucchini und Tomaten usw) eine Chinesische Gemüsepfanne. Alle staunen. Ich sage: Kochen ist Kunst. Beim Kochen geht es um ein Gesamterlebnis. Das hier (dabei deute ich auf die vollen Teller) ist Nahrungszubereitung. Hat nichts mit Kochen zu tun, dient der Ernährung und sieht nur in Ausnahmefällen gut aus. Mama und Oma sind verunsichert. Keiner versteht mich.
Abend bei Stefan okay, haben AFab gesehen. Unsicher ob er begeistert oder nur höflich gewesen ist. Mein geschenk hat wohl die Biologie eingeholt, abseits der verrotbaren Teile aber alles okay.
Strapaziere noch etwas den Datendurchsatz meiner Mutter, aber echter Sex ist doch besser.

Donnerstag: Ich schreibe an meiner Arbeit. Es geht endlich voran. Ich bereite aus dem Rest Nudeln eine irgendwie (wie sehr weiß ich auch nicht) amerikanisch inspirierte Sauce. Sie besteht aus Erdnussbutter, Tomaten und roten Bohnen + Chili. Meine Oma schwärmt und meint, ich müsste das Restaurant bald eröffnen. (Oma, dass geht doch nicht, jetzt wo Madlen mit ihren Bordellplänen doch nach Brüssel fährt - wer soll da die zweite Etage beziehen und für hungrige Kundschaft sorgen? Ts, die hat Humor, die Oma.) Nachmittag gehe ich in die Stadt, wow, ne Menge niedliche Typen. Leipzig ist doch immer wieder einen Besuch wert. Wären nicht die zwei Mainstream-Schwulen bei Kaufhof auf der Rolltreppe gewesen die mich so impertinent gemustert haben, dann wäre es rundum schön gewesen. Durch dieses Erlebnis nur 1.4.
Am Abend auch nichts besonderes. Ich schaue mit meinen Eltern Meeresfrüchte.
Versuche mir nachts noch etwas Spaß im schwarzen Glanz zu bereiten. Aber alleine ist das auch nicht so richtig geil. Ohnehin habe ich das Gefühl man kann auch zuviel masturbieren.

Ich chatte noch ne Runde. Erfahre dabei interessante Dinge. Nämlich: Beim Sex geht es entgegen der landläufigen Meinung nicht darum zu kommen. Vielmehr muss es wohl ein Zusammenspiel aus sämtlichen Muskelfasern des Körpers und der Einheit aus Geist und Körper sein. Ja ja, ich bleibe dran. Neue Erkenntnisse demnächst vielleicht hier.

Freitag: Ich fahre meine Oma zum Arzt. Autoverkehr ist sooo schrecklich kompliziert, Ein- und Ausparken ne echt dumme, jedoch schwer zu umgehende Erfindung. Ich schreibe viel heute. Nachher treffe ich mich mit Madlen. Setzte danach fort.
Bin zurück vom Ausflug mit Madlen. Es war ein sehr lustiger Abend, auch wenn Madlen geschimpft hat, dass ich ihr erst heute von meinem sexuellen Encounter mit André erzählt habe. Ansonsten Strawberry Dream und Caipi getrunken, gut gegessen. Angetütelt aber glücklich :)


Kategorie: Denken

Samstag, April 08, 2006

Denken: Premiere

Nach einigen Artikeln aus dem Archiv, hier nun der erste Beitrag für mein blog. Den ganzen Tag zebreche ich mir nun schon den Kopf, was wohl interessant genug wäre um mein blog mit dem ersten „richtigen“ Eintrag zu schmücken. Ich muss gestehen es fällt mir nichts ein.

Beim Aufstehen dachte ich noch, ich sollte den Anfang mit einer schmutzigen Story oder irgend etwas Reißerischem machen. Dafür fehlt mir die Inspiration; mein Tag hat auch noch nicht so viel hergemacht. David verschwand nach
Berlin, ich versuchte bis 9Uhr zu schlafen, stieg dann unbefriedigt aus dem Bett. Wog im Kopf alle möglichen Für und Wider eines Soloabenteuers in Latex ab, entschied mich schließlich doch dafür. Hatte aber nach 10min auf einmal das Gefühl, es gäbe wichtigere Dinge auf dieser Welt und beendete die Sache recht schnell. Nicht schmutzig genug für den Anfang – liest sich ungefähr so erotisch wie die Anleitung einer Küchenmaschine.

Nach dem Duschen wälzte ich Kochbücher – ich war auf der Suche nach einfachen, veganen und preiswerten Rezepten. Mit einem grünen, leeren Briefumschlag bewaffnet machte ich meinen Weg in die Stadt. Vorbei an dem Schutthaufen, der früher mal das
Hochhaus am Steg war (daran merkt man, dass man doch älter wird).In der Stadt waren Unmengen von Menschen. Ich war noch nie zu der Zeit (11Uhr) an einem Sonnabend in Halles „Innenstadt“ unterwegs, aber man sagte mir, diese Frequentierung sei ganz normal. Ich hoffte auf jegliche Missgeschicke der Passanten: abgebrochene Absätze,sich auf den Boden werfende Kinder, Herren mit offenem Hosenstall – doch nichts bot sich. Gelangweilt ging ich nach Hause, von glücklichen Familien kann ich auch in der Bunten lesen, dafür brauchen wir kein blog.

Ich verzehre meine Fallafel, die übliche Konsitenz, der Geschmack auch völlig okay. Und das, obwohl ich bis 10min nach dem Verlassen der Dönerbude glaubte, der Mann hätte mich betrogen und innerlich schon Wut schob. Glücklicherweise stellte ich dann aber fest, dass ein 1-Euro-Stück und ein 2-Euro-Stück ja doch drei Euro ergeben. Manchmal hab ich ziemlich Angst, wie ich wohl in 10 Jahren leben werde. Ich brauch vielleicht doch Kinder; irgendwen, der mich pflegt! Private Anbieter kann ich mir nicht leisten.

Jetzt sitze ich immernoch hier, sinniere über mein erstes Posting nach. Und eigentlich bleibt mir nicht viel mehr als doch noch zu der Einsicht zu kommen, dass es wieder ganz in der Tradtion bisheriger Einträge steht: es ist nicht besonders wertvoll aber irgendwie auch nicht ganz unnütz.

Kategorie: Denken

Mittwoch, September 28, 2005

Funktioniert leider nicht

Völlig egal, was man auch versucht; wie sehr man sich beliest. Manche Dinge laufen grundsätzlich nicht so, wie man es gern hätte.

Heute wäre ich gerne asexuell. Ich stelle mir vor, wie ungeheuer befreiend es wohl sein muss, wenn man sich eines fundamentalen Teiles meines unseres Lebens einfach für gewisse Zeit enledigen könnte.
Man käme nach Hause und hätte vielleicht mal nicht diesen Hunger auf Körperlichkeiten. Falls doch, dann würde man einen Apfel essen oder Mikadospielen - oder halt beides.

Man bräuchte sich keine Gedanken machen, ob es "so" gut war oder wie man sich das nächste Mal besser verständlich machen kann. Sex würde ja einfach nicht vorkommen.

Ohne Sex gäbe es keinen Fetisch, ohne den einige Probleme nicht, keine weiteren Sorgen. Wir wären alle wie Ameisen; gleich - würden in unserem Panzer stecken und lediglich mit den Fühlern winken. Sex gäbe es nicht, sämtliche dafür zu verwendende Energie würde man in den Transport von Materialen für die Ernährung unserer Larven stecken.

Für Ameisen sind wir aber zu groß.

Kategorie: Fühlen