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Dienstag, Juni 21, 2011
Zest, die Zweite
Nach etlichen Jahren des mehr oder weniger regelmäßigen Essens im Zest in Leipzig, schreibe ich heute mal wieder eine kleine Lobeshymne Kritik.
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Freitag, Juni 08, 2007
Da haben wir den Salat
So, nachdem es heute bereits zum zweiten Mal Kochbananen gab, erlaube ich mir mal allen Betrachtern das Wasser im Mund zusammenlaufen zu lassen und ein Kochbananenrezept vorzustellen. Das Bild zeigt gewissermaßen eine Abwandlung eines "Salada de Bananas de Terra" aus dem geschätzten Brasilien.

Kochbananen an den Enden abschneiden, in der Schale kochen/dämpfen bis sich die Schale abpellt (ca 35min). In der Zeit den Tofu mit Chili braun anbraten, etwas Zitrone und Salz drüber geben. Für die Salatsauce habe ich ordentlich Knoblauch (5 Zehen bei 3 Bananen), den Saft von 2 Zitronen, Erdnussöl, Zucker und Salz im Mixer zerkleinert bzw. vermengt. Blattsalat waschen, Mango schälen und dann in Streifen mit der fertigen Banane auf dem Salat anrichten. Dann Sauce drübergeben, Tofu und abschließend Erdnüsse drüberstreuen. Dazu bietet sich vielleicht noch ein warmes Weißbrot an. Guten Hunger. Die Zutaten habe ich alle bei meiner fremdsprachlich äußerst begabten und soooo charmanten Asiatin bekommen. Der nächste Versuch ist Yam oder Maniok, mal sehen was ich daraus mache und welches Ländermotto ich mir ausgucke. Da drängt sich ja eigentlich was aus Asien auf...
Kochbananen an den Enden abschneiden, in der Schale kochen/dämpfen bis sich die Schale abpellt (ca 35min). In der Zeit den Tofu mit Chili braun anbraten, etwas Zitrone und Salz drüber geben. Für die Salatsauce habe ich ordentlich Knoblauch (5 Zehen bei 3 Bananen), den Saft von 2 Zitronen, Erdnussöl, Zucker und Salz im Mixer zerkleinert bzw. vermengt. Blattsalat waschen, Mango schälen und dann in Streifen mit der fertigen Banane auf dem Salat anrichten. Dann Sauce drübergeben, Tofu und abschließend Erdnüsse drüberstreuen. Dazu bietet sich vielleicht noch ein warmes Weißbrot an. Guten Hunger. Die Zutaten habe ich alle bei meiner fremdsprachlich äußerst begabten und soooo charmanten Asiatin bekommen. Der nächste Versuch ist Yam oder Maniok, mal sehen was ich daraus mache und welches Ländermotto ich mir ausgucke. Da drängt sich ja eigentlich was aus Asien auf...
Sonntag, Oktober 29, 2006
Delicious
Beim Einkauf habe ich heute bei meiner Lieblingsasiatin eine höchst leckere Paste entdeckt. Die Illustration ist ein wenig, nun sagen wir: geschönt. Im wesentlichen besteht die Masse aus Gagant, Zitronengras, Knoblauch und Curry. Der Geschmack ist aber genial!! Ich werde morgen damit mal Kürbisgemüse anrichten (wenn ich sie bis dahin nicht aufgenascht habe).Encontraba una salsa hoy en la tienda de mi asiática "preferida". La ilustración no es muy real - en verdad la salsa consiste en gagant, hierba de limón, ajo y curry. Pero el sabor es fantástico. Voy a preparar un plato con calabaza (si no como la salsa antes).
While shopping with my ever-favoured asia-store I found a uber-delicious chutney. Don't let yourself fool by the picture, the chutney consists of gagant (ginger like herb), lemon gras, garlic and curry. Heavenly taste provided you are into hot and spicy salsas. I will try a pumpkin dish with it tomorrow (if there is enough left 'cause I'm eating it right away).
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Dienstag, September 26, 2006
Wie es ist in der Spergauer Linde zu essen
Viele Veganer sehen einer angekündigten Einladung in eine "echte" Dorfkneipe mit Schrecken entgegen. Ob die Sorgen berechtigt sind, kannst du im Folgenden Lesen.
Die Linde in Spergau genießt unter Fleischfressern einen guten Ruf; üppige Portionen und "solide" Gerichte (was nichts weiter heißen will, als dass es dort ordentlich Fleisch auf den Teller gibt).
Letztes Wochenende versuchte ich mit meinem Freund dort mein veganes Glück, in der Hoffnung ebenso solides gastronomisches Handwerk bestaunen zu dürfen.
Von außen wirkt das lokal ganz angenehm, auffallend war der sehr große Parkplatz und die Lage, die wohl jeder (mit allen weiteren Implikationen) als verkehrsgünstig beschreiben würde.
Die Getränkeauswahl war gut. Ebenso das Gesamtangebot an Speißen. Wenngleich man sich schon beim ersten Blick eine etwas einfallsreichere Auswahl gewünscht hätte. Ich will nicht sagen es war 0815 aber es war doch recht alltäglich. Vermutlich scheint genau das, jedoch das dörfliche Publikum zu schätzen.
Ich bestellte eine Brokolie-Cremesuppe die warm serviert wurde. Die Konsistenz war hervorragend, es war die erste Brokoliesuppe, die auch spürbar aus eben jenem Gemüse bestand.
Erste Punktabzug dafür, dass zu Suppe und Salat kein Brot gereicht wurde. Das erwartet man bei einem guten Restaurant und gehört zum Standard. Ebenso Standard sollte die Verwendung von FRISCHEN Kräutern in Restaurants sein. Auch hier Abzug für das Anrichten von Tomaten mit gefriergetrocknetem (!!) Basilikum.
Zum Standard gehören und sich inzwischen durchgesetzt haben sollte sich auch, das man Gemüseplatten nicht "Vegetarierplatten" nennen sollte. Schließlich heißt Geschnetzeltes nach Müllerin Art doch auch nicht "Fleischfresserplatte". Einen weiteren Abzug für diese diskriminierenden Fehlgriff.
Ja, was soll man über die Gemüseplatte als solche sagen? Sie steht leider in der Tradition vieler vegetarischer Gerichte, die man in Restaurants ohne genaue kulinarische Leitlinie geliefert bekommt. Meistens ist es eine einfallslos arrangierte Portion aufgetautes Mischgemüse (Romanesco, Brokolie, Blumenkohl, Möhre, Erbsen). Wie bei den meisten anderen, fanden auch wir eine wenig aufregende helle Soße an unserem Gemüse. Die Verwendung von Kräutern und Gewürzen geschah entweder sehr sparsam oder die verwendeten Zutaten waren nicht mehr in Ordnung; man schmeckte jedenfalls nicht viel.
Was unangenehm auffiel, war, dass wir mehrere dunkle, angegammelte, Teile von Gemüse auf unserer Platte fanden. Das war vermutlich der Indiz, dass es sich um eine fertige Mischung handelt und keiner unser Gemüse von Hand geputzt oder geschnitten hat.
Fazit: Es gibt schlechtere Restaurants, es gibt aber auch eine ganze Zahl besserer Restaurants für sowohl Vegetarier als auch Allesesser. Auch haben wir bei einem Preis von knapp 8 Euro pro Hauptgericht schon schönere, einfallsreichere und geschmacklich besserere Gerichte konsumiert.
Zwei Dinge sind daher nicht verwundlerlich; die Angst bei Veganern vor dem Besuch von Restaurants auf dem Dorf und der gute Ruf der Linde bei Allesessern.
Bei ersterem sollte betreiberseitig stark nachgebessert werden. Anregungen gibt es genug.
Kategorie: Wie es ist
Die Linde in Spergau genießt unter Fleischfressern einen guten Ruf; üppige Portionen und "solide" Gerichte (was nichts weiter heißen will, als dass es dort ordentlich Fleisch auf den Teller gibt).
Letztes Wochenende versuchte ich mit meinem Freund dort mein veganes Glück, in der Hoffnung ebenso solides gastronomisches Handwerk bestaunen zu dürfen.
Von außen wirkt das lokal ganz angenehm, auffallend war der sehr große Parkplatz und die Lage, die wohl jeder (mit allen weiteren Implikationen) als verkehrsgünstig beschreiben würde.
Die Getränkeauswahl war gut. Ebenso das Gesamtangebot an Speißen. Wenngleich man sich schon beim ersten Blick eine etwas einfallsreichere Auswahl gewünscht hätte. Ich will nicht sagen es war 0815 aber es war doch recht alltäglich. Vermutlich scheint genau das, jedoch das dörfliche Publikum zu schätzen.
Ich bestellte eine Brokolie-Cremesuppe die warm serviert wurde. Die Konsistenz war hervorragend, es war die erste Brokoliesuppe, die auch spürbar aus eben jenem Gemüse bestand.
Erste Punktabzug dafür, dass zu Suppe und Salat kein Brot gereicht wurde. Das erwartet man bei einem guten Restaurant und gehört zum Standard. Ebenso Standard sollte die Verwendung von FRISCHEN Kräutern in Restaurants sein. Auch hier Abzug für das Anrichten von Tomaten mit gefriergetrocknetem (!!) Basilikum.
Zum Standard gehören und sich inzwischen durchgesetzt haben sollte sich auch, das man Gemüseplatten nicht "Vegetarierplatten" nennen sollte. Schließlich heißt Geschnetzeltes nach Müllerin Art doch auch nicht "Fleischfresserplatte". Einen weiteren Abzug für diese diskriminierenden Fehlgriff.
Ja, was soll man über die Gemüseplatte als solche sagen? Sie steht leider in der Tradition vieler vegetarischer Gerichte, die man in Restaurants ohne genaue kulinarische Leitlinie geliefert bekommt. Meistens ist es eine einfallslos arrangierte Portion aufgetautes Mischgemüse (Romanesco, Brokolie, Blumenkohl, Möhre, Erbsen). Wie bei den meisten anderen, fanden auch wir eine wenig aufregende helle Soße an unserem Gemüse. Die Verwendung von Kräutern und Gewürzen geschah entweder sehr sparsam oder die verwendeten Zutaten waren nicht mehr in Ordnung; man schmeckte jedenfalls nicht viel.
Was unangenehm auffiel, war, dass wir mehrere dunkle, angegammelte, Teile von Gemüse auf unserer Platte fanden. Das war vermutlich der Indiz, dass es sich um eine fertige Mischung handelt und keiner unser Gemüse von Hand geputzt oder geschnitten hat.
Fazit: Es gibt schlechtere Restaurants, es gibt aber auch eine ganze Zahl besserer Restaurants für sowohl Vegetarier als auch Allesesser. Auch haben wir bei einem Preis von knapp 8 Euro pro Hauptgericht schon schönere, einfallsreichere und geschmacklich besserere Gerichte konsumiert.
Zwei Dinge sind daher nicht verwundlerlich; die Angst bei Veganern vor dem Besuch von Restaurants auf dem Dorf und der gute Ruf der Linde bei Allesessern.
Bei ersterem sollte betreiberseitig stark nachgebessert werden. Anregungen gibt es genug.
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Samstag, August 19, 2006
Polenta an Chicoreé und Petersilie
Obgleich Polenta, Chicoreé und Petersilie vielleicht nicht die aufregendsten Zutaten sein mögen, so kann man daraus doch ganz leckere Kombinationen schaffen. Beispielsweise diese:

- Polenta, nach Anweisung kochen, mit Salz, Muskat und etwas Pfeffer würzen
- Chicoreé waschen und ganz (!!!) kurz blanchieren
- mittels Soßenbrot eine dunkle Soße zaubern, mit frischer Petersilie und anderen Kräutern/Gewürzen nach Belieben abschmecken

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Freitag, August 18, 2006
Salat mit Chili-Pfirsich-Soja-Dressing
Heute mal etwas für alle die, die meinen, Süßes, Scharfes und Herzaftes könnte nicht ein Gericht bilden. Man nehme:

- Grünen Salat (es geht auch, wie hier gezeigt mit krausen Sorten, sie sollten nur nicht bitter sein)
- Sojasprossen
- Chilischoten
- Pfirsich
- Öl (kein herbes, intensives Öl, besser Erdöl oder Sonnenblume)
- Gewürze (zum Anrichten des grünen Salates)
- Salz und Pfeffer

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Sushi goes vegan @ atravésdavida
Here is a nice and vegan way of making sushi. Its looks surely rock and will impress your mother-in-law (or anyone else around). *g*


What you need is basicly what you can see on the pictures
sea weed, vegies, japanese horse-raddish, soy sauce and, of course, rice and some ginger.
For further requests and/or advise send me an e-mail.
¡Que se apetece!


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