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Dienstag, Juni 30, 2009

Genial, heiß, toll!



aus Saura: 'Fados'
*begeistert bin*

Samstag, April 25, 2009

We were standing in the center of the occupation

und die Okkupanten waren in diesem Fall The Handsome Furs + Dag för Dag.

Erstere boten einen wirklich sehr peppigen Auftakt, Sarah verausgabte sich immens, schlug mit der Gitarre gegen die Boxen, was coole Geräusche verursachte. Jacob sang, er rezitierte, wäre vielleicht passender zu sagen, im Hintergrund. Das Ergebnis war eine interessante Musik, irgendwo zwischen The Organ, den Shout Out Louds (in Dunkelmoll) und in Tanzbarkeit gebremsten The Rakes. Ja, ja, ziemlich interessant, kann man schwer beschreiben. Am Ende waren sogar die Künstler selbst so geplättet, dass sie auf dem Boden der Bühne im Dunkeln liegend zurückblieben.

Im Publikum schräg hinter einem standen auch die Urheber des nächsten Teils, Dan Boeckner + Frau Alexei Perry aka The Handsome Furs.


(Wie Sie sehen, auch Frau Perrey wird am Ende erschöpft danieder liegen.)

Die beiden sind auf der Bühne so goldig, kleine Abstimmungsprobleme beim Einsatz wurden durch liebevolles Sichgegenseitigzuturteln gelöst. Ansonsten war der Auftritt aber überhaupt nicht ehelich, eher richtig wüst und energiegeladen. Nach und nach ließen sich dann auch immer mehr Dresdener dazu hinreißen, mit herum zu hopsen und auf diese Weise zu zeigen, dass sie toll fanden, was ihnen geboten wurde. Nach der Ankündigung "we dedicate this song to the city you hate most. now, which city do you hate? Bremen? Frankfurt? Berlin?" besang man mit Handsome Furs Hate This City gemeinsam die Stadt Berlin und so umschifften die Kanadier ganz souverän die Rivalitäten zwischen Leipzig und Dresden.

Überhaupt, es war ein genialer Abend. Nächstes Mal wäre nur noch zu beherzigen, dass lauter nicht zwingend besser ist; dem Ton wäre's durchaus zu Gute gekommen und rocken tun die auch bei 3-4 Db weniger. Achso, könnten wir auch Radeberger statt Becks haben?

Wann dürfen wir wieder, wann? Wir okkupieren und hassen auch jede Stadt, die ihr uns aufdiktiert! Und ich will auch wieder mit niedlichen Männern über Musik fachsimpeln und mein Gegenüber angrinsen können. Wann? I don't know, but I've been told!

Freitag, April 24, 2009

Battle (the Bachelor)

Das wird keine Kriegsansage an BA-Studiengänge sondern ein Lobgesang auf das neue Album von Patrick Wolf. Wie soll ich sagen? Es ist sehr schön!
Ganz große Nummern sind Hard Times, Oblivion, Damaris, Who Will?, Theseus und Battle. Boah, Großartiges Album!



Es ist auch alles da, was ein Patrick Wolf Album so wunderbar macht. Starke musikalische Arrangements, die sich nicht so richtig einordnen lassen, ein sehr schönes Artwork und tolle Texte, wie dieser hier:

"Who will penetrate these tightening muscles?
Who will cut across this dickering skin?
Who will be the one to leave their hand in and pull me out my golden heart?
Who will? Who will? Who will?
From all the ashes of home, the crashes.
Who will be the one?
Who will lay me down in green pastures or lead me from the burning sands,
who will be the one to lay their cards down and always hope a whining hand.
Who will? Who will? Who will be the one?"
Irgendwie scheint er auch erwachsen geworden zu sein. Insgesamt höre ich eine Mischung aus Sachen von Lycantrophy und The Magic Position. Der Song Battle vom aktuellen Album ist vielleicht der beste Beweis fürs Erwachsenwerden. Sie erinnern sich noch, als durch die Presse ging, er habe die Konzentration auf seine Homosexualität satt? Hmh, und jetzt ist er angekommen und singt solche Sachen:
"Battle for equal rights/ Battle for liberty / Battle the whole night / Fiiiiight / Battle the Conservatives / Battle the homophobes*"
Da können wir auch verknusen, dass das Album nun doch nicht Battle, sondern Bachelor heißt (wäre vielleicht auch gleich wieder ein Bisschen viel GLBT-Aktivismus gewesen). Dennoch, den Song haben wir ja und der hätte das Zeug zum Canción protesta.

Ob besagter Titel allerdings auf dem Melt funktioniert, weiß ich nicht. Kämen doch Wolf und Glasvegas lieber ins Centraltheater. Kann man sie noch abwerben? Wäre doch so viel schöner. Dass sich manche Künstler immer unter Wert verkaufen müssen :-D

*: The Homophobes sind übrigens eine ganz reizende Punkband, deren Song in Bruce LaBruces Otto für klangliche Untermalung sorgt. Also nichts gegen diese Art von Homophobes. Gegen die anderen darf und muss man allerdings meckern.

Mittwoch, März 25, 2009

Mariza, a minha Mariza

Zu meinem Glück fehlten mir eigentlich nur Tremoços und ein Gatão. Beides nicht im Haus, dafür aber Frau dos Reis Nunes und ihr Ensemble in CD-Qualität von InConcert beim DeutschlandRadio Kultur. Wunderschön, ich bin gegenwärtig ganz gewogen, jedem und allem.

Montag, März 16, 2009

Foam Hands

Nachtrag zu gestern:

Die Hände sind ja auch so schön. Die Finger und Handrücken ganz dunkel und dann so tolle, helle Finger + Nägel.

Nachts lag ich noch wach und dachte mir so, ich sollte Schwimmen als Sportart vorschlagen. War der beste Einfall, den ich seit langem hatte, finde ich :-D